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Manfred Brocker & Heino Heinrich Nau (Hg.):
Ethnozentrismus. Möglichkeiten und Grenzen des interkulturellen Dialogs

Darmstadt 1997

Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft,
1997.
310 Seiten
ISBN 3-89678-054-9


Wissenschaftliche Buchgesellschaft:
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  Dieser Sammelband, der Beiträge aus Philosophie, Kultur- und Politikwissenschaften vereint, stellt das Problem des Ethnozentrismus nicht nur als Forschungsgegenstand in den Mittelpunkt der Überlegungen, sondern liefert selbst interessante Beispiele ethnozentrischer Haltungen. So vertraut zum Beispiel der Philosoph Wolfgang Kluxen auf die universale Gültigkeit der eigenen griechisch-aristotelischen Denkweise und Theoriebildung. Diese Auffassung wird heute nicht nur von den Vertretern und Vertreterinnen der Postmoderne in Frage gestellt, wie Dieter Mersch deutlich macht, sondern auch von Philosophen wie Elmar Holenstein, Ram Adhar Mall und Heinz Kimmerle, die in ihren Beiträgen das Projekt einer interkulturellen Philosophie vorstellen. Andere Beiträge beschäftigen sich mit der Frage nach der Universalität der Menschenrechte, nach der Möglichkeit des Fremdverstehens und nach angemessenen Methoden zum Herangehen an fremde Kulturen. Mit Beiträgen unter anderem von Andreas Wimmer, Albert Wirz, Bassam Tibi, Heiner Bielefeldt.

Anke Graneß, Leipzig



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