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Heiner Bielefeldt
Philosophie der Menschenrechte. Grundlagen eines weltweiten Freiheitsethos

Darmstadt 1998


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Darmstadt: Primus
1998
240 Seiten
ISBN 3-89678-102-2


Primus Verlag:
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  Aus Heiner Bielefeldts Habilitationsschrift Philosophie der Menschenrechte ist ein Buch geworden, auf das wohl viele Politologen, Philosophen und Juristen schon lange gewartet haben. Im ersten Teil befindet sich eine umfassende Darstellung der Geschichte sowie der Konzeption der Menschenrechte, wobei im Hintergrund Immanuel Kant von entscheidender Bedeutung ist. Zentraler Bezugspunkt ist die normative Idee der menschlichen Würde, wie sie bereits im kategorischen Imperativ angelegt ist. Der zweite, weitaus originellere Teil zielt auf eine interkulturelle Fundierung der Menschenrechte. Diese gelingt Bielefeldt primär durch eine Bestimmung der Menschenrechte als interkultureller »overlapping consensus«. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen faktischen Minimalkonsens, sondern vielmehr um den kritischen Maßstab von Interkulturalität überhaupt: Menschenrechte, so Bielefeldt, sind eine »Zumutung«, auf die sich jeder Mensch einlassen sollte, um den anderen in seiner Differenz anerkennen zu können.

Mathias Thaler, Wien



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