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Sue Hamilton

Early Buddhism: A New Approach

The I of the Beholder

Sue Hamilton:
Early Buddhism:
A New Approach.
The I of the Beholder
.
Richmond: Curzon, 2000.
xi, 223 Seiten
ISBN 0-7007-1357-3

Curzon Press:
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Der Titel der vorerst letzten Studie von Sue Hamilton verspricht wirklich nicht zu viel: Ausgehend von einer ganz neuen Sicht der »Vier edlen Wahrheiten« gelingt es Hamilton, das Verhältnis von Leiden (dukkha) und Erfahrung so darzustellen, dass eine Auslegung jenseits der üblichen ontologischen Voreingenommenheiten und damit eine alternative Interpretation der Nicht-Ich-Lehre des frühen Buddhismus sichtbar wird.

Damit eröffne sich dann erst – so Hamilton – ein Feld, in dem untersucht werden könne, wie jene Mechanismen funktionieren, die Identität und Kontinuität in unsere Erfahrung bringen. »The central orientation of all the teachings of early Buddhism is the need to understand how personal continuity operates, … and it is not focused on what one is or is not.« (30) Und, so fügt sie hinzu, »the starting place for such an enterprise is one's own cognitive process«. Hamiltons Studie erscheint als ein idealer Ansatz, um über Wahrnehmung, Fühlen, Illusionen und Befreiung – und was dergleichen mehr in ihrem Buch zu finden ist – interkulturell ins Gespräch zu kommen.

Wolfgang Tomaschitz

polylog. Forum für interkulturelle Philosophie 5 (2004).
Online: http://lit.polylog.org/5/shstw-de.htm
ISSN 1616-2943
Quelle: external linkpolylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren 10/11 (2004), 213.
Autor: Wolfgang Tomaschitz, Wien (Österreich)
© 2004 Autor & polylog e.V.
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