|
|
Cambridge, MA: MIT Press, 1999.
872 Seiten
ISBN 0-262-51109-6
MIT Press:
Website
Online-Bestellung:
Amazon
|
Ein Satz über den Buddha charakterisiert Austins Blickpunkt: »… long ago, in a distant land, a man's brain abruptly changed.« Aus der Sicht der Neurophilosophie ist der »Erwachte« jemand, dessen Gehirn sich grundlegend neu strukturiert hat. Das ist es, was James H. Austin – Neurologe, Emeritius des Health Science Centers an der Universität Colorado und Zen-Praktiker – im Detail zeigen will: Nach ihm greift Zen-Meditation vor allem in die Strukturen unseres Gehirns ein, die durch Lernvorgänge und Erfahrung geprägt sind. Ausgehend von Phänomenen wie Erinnerung, Zeitbewusstsein und Aufmerksamkeit werden die jüngsten Erkenntnisse der Neurologie mit den wichtigsten technischen und psychologischen Begriffen des japanischen Zen in Beziehung gesetzt. Das Buch Austins ist der bislang ausführlichste Versuch, die buddhistischen Theorien über Erkennen und Selbstbewusstsein durch die westliche Neurophilosophie zu stützen.
|