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literatur · kurzbesprechungen |
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Hans G. Kippenberg Die Entdeckung der Religionsgeschichte. Religionswissenschaft und Moderne München 1997 |
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München: C.H. Beck, |
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Die Religionswissenschaftler zwischen 1850 und 1920 sind "klassische Theoretiker einer Moderne, in der vergangene Religion noch Zukunft hat", schreibt Hans G. Kippenberg im Vorwort zu seiner Studie. Die Religionsgeschichte und -wissenschaft ist ein integraler Teil des Selbstverständnisses der Moderne, denn die alten Religionen werden zur Folie kritischer Reflexion der gegenwärtigen Verhältnisse. Die Kategorien der Religionswissenschaft entstehen aus dem Prozeß der Modernisierung und sind ein Teil davon. Die Religionswissenschaft thematisiert das, was der Diskurs der Industriegesellschaft ausgrenzt: Magie, Ritual, Mysterien, Erlösung und so weiter. Damit liefert sie Impulse nicht nur für das Selbstverständnis der westlichen Gesellschaft, sondern auch für hermeneutische Wege zu einer interkulturellen Philosophie. |
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Ursula Baatz, Wien |
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